Haben Sie jemals Ihr Zimmer gründlich gereinigt, nur um zu sehen, wie Staubpartikel sichtbar im Sonnenlicht schweben, das durch Ihre Fenster scheint? Diese frustrierende Erfahrung wird in Krankenhäusern, Schulen und Laboren noch verstärkt, wo die Anforderungen an die Luftqualität noch strenger sind. Um wirklich saubere Innenraumluft zu erreichen, ist das Verständnis der HEPA-Filtertechnologie unerlässlich.
HEPA (High-Efficiency Particulate Air)-Filter erfassen mindestens 99,97 % der Partikel in der Luft, die bis zu 0,3 Mikrometer klein sind. Diese Effizienzbewertung und der Partikelgrößen-Schwellenwert definieren authentische HEPA-Filter und unterscheiden sie von gewöhnlichen Luftreinigern. Die dichte, zufällig angeordnete Fasermatrix bildet eine effektive Falle für Staub, Pollen, Tierhaare, Schimmelsporen und sogar bestimmte Bakterien und Viren.
Während Standardfilter nur größere Partikel erfassen, zeichnen sich echte HEPA-Filter durch die Entfernung mikroskopisch kleiner Schadstoffe aus. Hüten Sie sich vor „HEPA-ähnlichen“ oder „HEPA-Typ“-Produkten, die das Aussehen imitieren, aber die strengen Industriestandards nicht erfüllen. Echte HEPA-Filter verwenden drei Erfassungsmechanismen:
Medizinische Einrichtungen, Reinräume und Bildungseinrichtungen verlassen sich auf die HEPA-Filterung für eine beispiellose Luftreinigung. Diese Filter schützen immungeschwächte Personen, Allergiker und Personen mit Atemwegserkrankungen und helfen gleichzeitig, die Übertragung von Infektionskrankheiten zu kontrollieren, indem sie luftgetragene Krankheitserreger erfassen.
Zusätzlich zur Erfassung häufiger Allergene entfernen HEPA-Filter flüchtige organische Verbindungen (VOCs) wie Benzol und Formaldehyd aus Haushaltsprodukten. Sie fangen auch luftgetragene Viren ein, reduzieren die Radon-Gas- und Asbestfaser-Exposition und verbessern die Schlafqualität, indem sie Reizstoffe der Atemwege eliminieren.
Echte HEPA-Filter müssen die Zertifizierungsstandards erfüllen. Marketingbegriffe wie „HEPA-Stil“ oder „HEPA-Typ“ weisen auf minderwertige Produkte hin, die keinen gleichwertigen Schutz bieten. Überprüfen Sie beim Kauf immer die offizielle HEPA-Zertifizierung.
Medizinische Umgebungen verwenden typischerweise Filter der Güteklasse H12-H14:
Obwohl beide medizinisch zugelassen sind, bieten H13-Filter einen besseren Luftstrom mit etwas geringerer Filterung (99,95 % vs. 99,995 %). Die dichtere Struktur von H14 kann zu Luftstrombeschränkungen und potenziellen Leckagen um die Filterkanten führen. Für die meisten Gesundheitseinrichtungen, die eine ausgewogene Leistung benötigen, bietet H13 einen optimalen Wert.
Die Auswahl der geeigneten Filterung hängt von den spezifischen Anforderungen an die Luftqualität ab. H13-Filter bieten im Allgemeinen die beste Kombination aus hocheffizienter Filterung und ausreichendem Luftstrom für den Dauerbetrieb in Patientenbereichen, Laboren und Klassenzimmern.